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Heidelberg kulinarisch: Cafés, Märkte, Läden

Heidelberg kulinarisch: Konditoreien seit 1832, Trinkschokolade, Weinstuben, Brauhäuser, 13 Wochenmärkte mit Zeiten und Läden für Heidelberger Süßes.

von Heidelberg-Interaktiv ·

Kulinarisch lebt Heidelberg von seinen Traditionshäusern in der Altstadt: Konditoreien wie Schafheutle (seit 1832) und Gundel, Chocolaterien in Haspelgasse und St. Anna Gasse, Weinstuben wie Schnitzelbank und Schnookeloch, zwei Brauhäuser mit eigenem Bier und 13 Wochenmärkte. Der größte Markt ist samstags von 8 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz.

KategorieAdressen (Auswahl)Lage
Cafés und KonditoreienCafé Schafheutle, Café Gundel, Casa del CaffèHauptstraße, Steingasse
SchokoladeChocolaterie YilliY, Chocolaterie St. Anna No. 1Haspelgasse, St. Anna Gasse
Weinstuben und KneipenSchnitzelbank, Schnookeloch, WeinlochAltstadt
BrauhäuserVetter’s, KulturbrauereiSteingasse, Leyergasse
WochenmärkteMarktplatz (Sa), Friedrich-Ebert-Platz (Do, Fr), Tiefburg Handschuhsheim (Sa)9 Stadtteile
Heidelberger Süßes zum MitnehmenHeidelberger Zuckerladen, Kurfürstenkugel bei Gundel, StudentenkussAltstadt

Öffnungszeiten laut Betreiber-Websites und heidelberg.de, Stand Oktober 2026. Welche Spezialitäten typisch für Heidelberg sind, erklären wir ausführlich unter Heidelberger Spezialitäten.

Cafés und Konditoreien in der Altstadt

Café Schafheutle, Hauptstraße 94

Die Konditorei arbeitet nach eigener Angabe seit 1832 in der Altstadt und stellt Torten, Pralinen und Schokoladen in der hauseigenen Konditorei her, für Pralinen verwendet sie Valrhona-Schokolade. Ein Klassiker des Hauses ist das “Heidelberger Schlösschen” (ab 3,90 Euro laut Onlineshop). Gäste wählen zwischen fünf Räumen, einem Garten und einem Wintergarten; es gibt auch Frühstück. Geöffnet dienstags bis sonntags von 9.30 bis 18 Uhr, montags Ruhetag. Mehr unter Café Schafheutle.

Café Gundel, Hauptstraße 212

Die Bäckerei Gundel an der Ecke Karlsplatz ist seit 1896 in Familienhand und betreibt eine eigene Hausbackstube mit Steinofen. Im Café mit Selbstbedienung gibt es Kuchen aus der eigenen Konditorei, Frühstück und kleine Kaffeehausküche; die Außenterrasse mit rund 60 Plätzen blickt auf das Schloss. Das Café ist dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Hier gibt es auch die Heidelberger Kurfürstenkugel.

Casa del Caffè, Steingasse 8

Das kleine Café in der Steingasse wirbt mit dem Blick auf die Alte Brücke. Auf der Karte stehen Kaffeespezialitäten, Kakaogetränke, Tees, Prosecco, Weine, Biere und Backwaren. Die Website nennt sehr lange Öffnungszeiten (montags bis donnerstags und sonntags 8 bis 1 Uhr, freitags und samstags bis 3 Uhr), trägt aber einen Copyright-Vermerk von 2020; prüfen Sie die Zeiten vor dem Besuch.

Schokolade: zwei Chocolaterien

  • Chocolaterie YilliY, Haspelgasse 7: Ali Yilmaz führt das Café seit 2007. Es gibt handgeschöpfte Trinkschokolade, auch zum Mitnehmen, dazu Kaffee und am Wochenende Drinks. Geöffnet montags und donnerstags 10 bis 18 Uhr, freitags bis sonntags 10 bis 20 Uhr, dienstags und mittwochs Ruhetag.
  • Chocolaterie St. Anna No. 1, St. Anna Gasse 1: seit 2005 in der gleichnamigen Gasse, mit handgemachter Tafelschokolade, Grand-Cru-Schokoladen, Trinkschokolade, veganer Schokolade und einer eigenen Rubrik “Heidelberg” im Onlineshop. Öffnungszeiten nennt die Website nicht.

Den Heidelberger Studentenkuss verkauft die Chocolaterie Knösel in der Haspelgasse 16, laut ihrer Website heidelbergerstudentenkuss.de montags bis samstags von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr (Stand Oktober 2026). Die ähnlich lautende Domain studentenkuss.de gehört nicht zum Laden.

Weinstuben und Kneipen mit Tradition

  • Weinstube Schnitzelbank, Bauamtsgasse 7: in einer ehemaligen Küferei von 1882, Wein aus der Region als Viertele, badischer Riesling vom Fass, dazu Pfälzer Saumagen und Käsespätzle. Montags bis freitags 17 bis 22 Uhr, samstags und sonntags 12 bis 22 Uhr, Küche bis 21 Uhr.
  • Schnookeloch, Haspelgasse 8: bezeichnet sich als ältestes Studenten-Restaurant der Stadt, mit Klavierabenden, Weinen aus der Region und dem Eichendorff-Stübchen. Montags bis donnerstags 11 bis 1 Uhr, freitags bis 3 Uhr, samstags und sonntags bis 4 Uhr.
  • Weinloch, Untere Straße 19: “Kultkneipe in der Heidelberger Altstadt seit 1949” mit ausgewählten Weinen und Heidelberger Bier, so die eigene Website. Öffnungszeiten stehen dort nicht.

Wein direkt vom Erzeuger gibt es in der Vinothek des Weinguts Clauer am Dormenackerhof im Süden der Stadt (dienstags bis freitags 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 15 Uhr). Weitere Adressen sammelt unsere Seite Weinlokale und Vinotheken.

Brauhäuser und Heidelberger Bier

  • Vetter’s Alt Heidelberger Brauhaus, Steingasse 9: Hausbiere vom Hellen bis zum Starkbier Vetter 33, im Biergarten ohne Reservierung. Sonntags bis donnerstags 11.30 bis 24 Uhr, freitags und samstags bis 1 Uhr.
  • Kulturbrauerei, Leyergasse 6: Scheffel’s Bierspezialitäten, Biergarten mit 200 Plätzen. Gruppen können eine Führung durch Gär- und Lagerkeller mit Verkostung buchen: bis 20 Personen 250 Euro, jede weitere Person 12,50 Euro, am Wochenende und an Feiertagen 25 Euro Zuschlag. Mehr unter Kulturbrauerei.
  • Heidelberger Brauerei, Kurpfalzring 112: braut unter anderem Heidelberger Pils und beruft sich auf eine Tradition seit 1753.

Wochenmärkte in Heidelberg

Laut Stadt Heidelberg gibt es 13 Wochenmärkte an vier Tagen. Montags und dienstags ist kein Markt.

TagStadtteilOrtZeit
MittwochNeuenheimMarktplatz7 bis 13 Uhr
DonnerstagWeststadtWilhelmsplatz8 bis 13 Uhr
DonnerstagAltstadtFriedrich-Ebert-Platz14 bis 20 Uhr (April bis September), 14 bis 19 Uhr (Oktober bis März)
FreitagAltstadtFriedrich-Ebert-Platz7 bis 13 Uhr
FreitagPfaffengrundKranichweg7 bis 13 Uhr
FreitagKirchheimKerweplatz8 bis 13 Uhr
FreitagBahnstadtGadamerplatz14 bis 19 Uhr
SamstagZiegelhausenParkplatz Kucheblech8 bis 13 Uhr
SamstagAltstadtMarktplatz8 bis 14 Uhr
SamstagNeuenheimMarktplatz7 bis 13 Uhr
SamstagHandschuhsheimTiefburgvorplatz7 bis 13 Uhr
SamstagBergheimAlfons-Beil-Platz7 bis 13 Uhr
SamstagRohrbachKerweplatz8 bis 13 Uhr

Was verkauft werden darf, regelt die Wochenmarktordnung der Stadt: Lebensmittel außer alkoholischen Getränken sowie Erzeugnisse aus Obst- und Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Nach Feierabend erreichbar sind die Nachmittagsmärkte am Donnerstag (Friedrich-Ebert-Platz) und am Freitag (Gadamerplatz in der Bahnstadt).

Heidelberger Süßes und Mitbringsel

  • Heidelberger Zuckerladen, Neugasse 8 bis 10: 1986 von Marion und Jürgen in der Plöck gegründet, seit 2024 von Antonia in der Neugasse weitergeführt. Über 30 selbstgemachte Kreationen, Lakritz und Süßwarenklassiker; am Ende darf jeder Kunde einen Gewinn erwürfeln. Geöffnet dienstags 10 bis 16 Uhr, mittwochs bis freitags 12 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr, sonntags und montags geschlossen.
  • Heidelberger Kurfürstenkugel bei Gundel (Hauptstraße 212 und Uniplatz 6): Biskuit, Nugatcrème, Marzipan und Schokolade, paarweise dunkel und hell verpackt; größere Mengen vorab bestellen.
  • Heidelberger Neckarkiesel und Pflasterstein, ebenfalls Eigenprodukte der Bäckerei Gundel.
  • Wein und Bier aus Heidelberg: Weingut Clauer (Vinothek) und Heidelberger Pils.

Restaurants mit Heidelberger Charakter

Für ein ganzes Essen empfehlen sich diese geprüften Häuser; mehr Adressen nach Anlass stehen unter Restaurants in Heidelberg:

RestaurantAdresseWas es auszeichnet (laut Website)
Wirtshaus zum NepomukObere Neckarstraße 2an der Alten Brücke, Odenwälder Forellen, seit 1996, täglich ab 17.30 Uhr
HackteufelSteingasse 7Pfälzer Kastanienbratwurst, Grillhaxe, Sauerkrautplatte
Restaurant WolfsbrunnenWolfsbrunnensteige 15, SchlierbachMenü 3 Gänge 55 Euro, “Die Wirtschaft” ohne Reservierung
Weisser BockGroße Mantelgasse 24Fine Dining, Herbstmenü 69 Euro, Di bis Sa ab 17.30 Uhr
Palmbräu GasseHauptstraße 185gutbürgerlich, täglich ab 12 Uhr warme Küche

Häufige Fragen

Wofür ist Heidelberg kulinarisch bekannt?

Für den Studentenkuss und die Kurfürstenkugel, für Konditoreien mit langer Geschichte wie Schafheutle (seit 1832) und Gundel (seit 1896 in Familienhand), für historische Studentenlokale und für Wein von der Badischen Bergstraße.

Wann ist Wochenmarkt in Heidelberg?

Mittwochs, donnerstags, freitags und samstags in neun Stadtteilen. Der Markt auf dem Marktplatz in der Altstadt ist samstags von 8 bis 14 Uhr; am Friedrich-Ebert-Platz gibt es donnerstags einen Nachmittagsmarkt und freitags einen Vormittagsmarkt.

Welches Café in Heidelberg ist das älteste?

Als ältestes Café nennt die Stadt Heidelberg das Café Knösel in der Haspelgasse, wo im 19. Jahrhundert der Studentenkuss erfunden wurde. Café Schafheutle in der Hauptstraße 94 gibt an, seit 1832 zu bestehen.

Was kann man aus Heidelberg Kulinarisches mitbringen?

Studentenkuss, Kurfürstenkugeln von Gundel, Süßes aus dem Heidelberger Zuckerladen, Schokolade aus der Chocolaterie St. Anna No. 1 oder Wein aus Heidelberger Lagen vom Weingut Clauer.

Gibt es Restaurant-Geheimtipps in Heidelberg?

Etwas abseits der Altstadt liegt das Restaurant Wolfsbrunnen in Schlierbach; in “Die Wirtschaft” gibt es mittwochs bis samstags ab 18 Uhr ohne Reservierung Klassiker wie Linsen mit Spätzle oder Schweinebraten.

Quellen

Stand der Angaben: 12. Oktober 2026.